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Hochschule: Bachelor und Master

Hochschule: Alt und neu

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Die Schweizer Hochschule kannte vor der Bologna-Reform kein zweistufiges Studienmodell. Eine Hochschule wurde mit einem Diplom (Fachhochschulen) oder dem Lizentiat (Universitäten) abgeschlossen. Die Studien dauerten in der Regel fünf bis sechs Jahre. Das Lizentiat ist äquivalent zum neuen Mastertitel und war die Voraussetzung zur Promotion, dem Erlangen des Doktortitels. Die verschiedenen Lizenziatstitel wie lic. phil., lic. nat., lic. jur. oder lic. rer. soc. bezeichnen verschiedene Fachrichtungen; Wenige Titel variieren auch je nach Universität (lic. oec. HSG).

Neu ist das Studium an einer Hochschule aufgeteilt in ein Bachelorstudium und ein Masterstudium, wobei der Bachelorabschluss die Voraussetzung für ein Masterstudium bildet. Studiengänge, die zu einem Bachelor-Grad führen, wurden in den meisten europäischen Ländern erst mit dem Bologna-Prozess eingeführt. Während das Masterstudium in der Regel zwei bis vier Semester (ein bis zwei Jahre) dauert, hat ein Bachelor-Studiengang eine Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern. Neben der Vereinheitlichung und der Kürzung der Studiendauer, war ein Ziel der Einführung des Bachelors auch ein stärkerer Praxisbezug des Studiums; ein Ziel, welches die Fachhochschulen schon länger verfolgen. Das Ziel der Verkürzung der Studienzeit, so zeigte kürzlich eine Untersuchung, wurde in der Praxis jedoch noch nicht erreicht, im Gegenteil. Ein Grund könnte darin zu finden sein, dass viele Studienrichtungen sinnvollerweise erst mit dem Master abgeschlossen werden; beispielsweise macht ein Bachelor ohne Master in Medizin wenig Sinn. Bei den Masterstudien wird zwischen dem konsekutiven Master und dem exekutiven Master unterschieden. Während der konsekutive Master an einen Bachelorstudiengang anschliesst, handelt es sich beim exekutiven Master um Weiterbildungen mit dem Ziel der fachlichen Vertiefung und Spezialisierung oder der Qualifizierung für Führungspositionen.

Welche neuen Abschlüsse bietet die Hochschule heute an?

Es gibt unterschiedliche Bachelor- und Master-Grade, die an einer Hochschule vergeben werden. Die zwei häufigsten Bachelor-Grade sind der Bachelor of Arts (BA) und der Bachelor of Science (BSc). Die Unterscheidung dieser beiden Grade variiert, wie beim Master, je nach Hochschule und/oder Studienrichtung, eine klare Trennlinie ist nicht zu ziehen. Wie beim Bachelor sind der Master of Arts (MA) und der Master of Science (MSc), die meist verteilten Master-Grade. Weitere Master-Grade in der Schweiz sind der Master of Engineering (MEng), der Master of Medicine (MMed), der Master of Theology (MTh) und der Master of Law (MLaw). Letzterer sorgt international immer wieder für Verwirrung. Der Master of Law (MLaw), welcher auf dem Bachelor of Law aufbaut, entspricht dem früheren Grad lic. iur. und bildet damit die Voraussetzung für ein Anwaltspatent. Den Grad LL.M. vergeben die schweizerischen Universitäten nur für eine spezielle Ausbildung, die der vertieften wissenschaftlichen Arbeit dient. Worin aber der Unterschied zwischen dem MLaw und dem LL.M. liegt, ist in der Praxis nicht ganz klar. Die Problematik wird dadurch verschärft, dass der MLaw aufgrund des Bolognamodells von der Stufe her eigentlich dem angelsächsischen Master of Law LL.M entspricht. Der Grund liegt darin, dass vor Bologna der LL.M. meistens an einer ausländischen Universität absolviert wurde, was erst nach der Erlangung des Grades lic.iur. möglich war.

Verwandte Suchbegriffe: Fachhochschule, FH-Jobs